SMEPAC-Richtlinien
06.04.2015 - Standardized Measurement for Equipment Particulate Airborne Concentrations -- Standardmessmethode für die Konzentration von luftübertragenen Partikeln aus Apparaten ...
Muffiger Geruch und schwarze Wände? Schimmelpilz!
06.04.2015 - Bei solch einem Schimmelpilzbefall wie auf diesem Bild kann man von einem Feuchtigkeitsproblem ausgehen! In erster Linie geht es also darum, diesen Feuchtigkeitsschaden zu ...
Aktuelles

SMEPAC-Richtlinien 06.04.2015

Standardized Measurement for Equipment Particulate Airborne Concentrations

-- Standardmessmethode für die Konzentration von luftübertragenen Partikeln aus Apparaten


In der Pharma – und Lebensmittelindustrie, sowie in der chemischen Industrie herrschen strenge Prozessanforderungen (u.a. hohe Anforderungen an Sauberkeit, Personen- und Produktschutz usw.).

Internationale Vorschriften geben vor, dass deren Produktionsanlagen so konzipiert und ausgelegt sein müssen, dass keine gefährlichen Stoffe in das Arbeitsumfeld gelangen.


Die Leistung von Maschinen, die sehr sauber arbeiten müssen, drücken sich in OEL (Occupational Exposure Level) aus: Diese OEL- Werte besagen, mit welcher Kontamination man bei einem Einsatz dieser Produkte rechnen muss. Jedes Pharmaunternehmen hat seine eigenen internen Vorschriften im Bezug auf den Umgang mit gefährlichen Stoffen und Kontaminenten, wobei sich die meisten Firmen auf die SMEPAC- Richtlinien stützen.


Das ISPE (International Society for Parmaceutical Engeneering) erstellte diese Standardmessungsmethode (ISPE – Normungsrichtlinie), um Apparate (Produktionsanlagen) miteinander vergleichen zu können (u.a. in Kooperation mit GEA Buck aus Müllheim in Baden- Württemberg; Messdurchführung: ILU- Luftanalytik GmbH).

Die SMEPAC – Richtlinie kann man somit als allgemein anerkannte Methode zur Messung der in die Atmosphäre austretenden Partikelkonzentrationen wählen, um einen objektiven Vergleich zwischen Produktionsanlagen zu haben.

Somit ist ersichtlich inwieweit toxische Pulver und Stäube an der Produktionsanlage freigesetzt werden.


Bei der umfassenden SMEPAC- Richtlinie wird nicht nur der Testvorgang selbst, sondern auch das Testprodukt genau vorgeschrieben und unter produktionsähnlichen Bedingungen mehrmals wiederholt.

Die SMEPAC- Richtlinie beschreibt somit ganz genau, wie Messungen zu erfolgen haben; in welcher Zeit; in welcher Entfernung; mit welcher Art von Geräten, und wie die Grundkontamination zu berücksichtigen ist, usw. (siehe Bilder)


Eine SMEPAC- Messung (Mess-, Probenahme- und Analytikdurchführung) durch ILU- Luftanalytik GmbH gestattet es, zu bestimmen, ob die Technik den Anforderungen genügt und ob das Produkt trotz mehrerer Zyklen unter dem Kontaminationswert liegt.


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Bild1: Probenahmeköpfe einer stationären SMEPAC-Messung


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Bild2: Sampler position nach SMEPAC (z.B. buck valve)


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Bild3: Downflow Booth - sampler locations nach SMEPAC



Skizze 1:

Probenahmepunkte, Raumluftmessungen und Swaptest

Erstellt von Herrn Kaiser Fa. ILU- Luftanalytik GmbH; Angaben nach der SMEPAC- Richtlinie


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Muffiger Geruch und schwarze Wände? Schimmelpilz! 06.04.2015

bilder/sp.jpgBei solch einem Schimmelpilzbefall wie auf diesem Bild kann man von einem Feuchtigkeitsproblem ausgehen!

In erster Linie geht es also darum, diesen Feuchtigkeitsschaden zu beheben…
und dann den Schimmel zu beseitigen!!!

je nach Schadensgröße kann sogar schon ein richtiges Lüften den Schimmelpilzbefall positiv beeinflussen!

Schimmelpilzarten können, wenn sie als Sporen in der Atemluft vorhanden sind, durch das Einatmen, gerade bei empfindlichen Menschen, Allergien auslösen.
Allergische Reaktionen auf Pilze und Pilzbestandteile können sich auf der Haut oder in den Atemwegen manifestieren.
Bei Abwehrgeschwächten Personen und Personen die chronische Atembeschwerden aufweisen, können Mykosen (Infekte) ausgelöst werden.
Die Ausbreitung der Pilze in Innenräumen sollte unterbunden werden, denn je größer der Pilzbefall ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele Pilzsporen in der Raumluft vorhanden sind.

Wenn Sie wissen wollen, welche Schimmelpilze (Gattung/ Spezie) sich in Ihrer Raumluft befinden, was diese bei Ihrer Gesundheit bewirken und was man dagegen tun kann….
dann führen wir, die ILU- Luftanalytik, gerne bei Ihnen in diesem Bereich Probenahme, Analyse, Bewertung, Sanierungsvorschläge und Sanierungsbegleitungen in Anlehnung an  das Umweltbundesamt und aktuellen Herausgaben der TRBA (Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) durch.

Wissenswertes über Schimmel (Kurz- Info):
Schimmelpilze sind in allen Lebensräumen vorhanden und haben im natürlichen Stoffkreislauf die wichtige Funktion der Zersetzung von organischen Substanzen.
Innenräume mit niedrigem Luftwechsel, Feuchte und einer Temperatur um 15-30°C bieten für Schimmelpilzbildungen optimale Wachstumsbedingungen. Die relative Feuchte der Luft im Gebäude sollte dauerhaft 65 - 70% (direkt über Materialien 80%) nicht überschreiten.
Durch regelmäßiges Lüften kann Feuchte abgeführt werden!
Pilze können auf totem organischem Material wachsen, das sich in Innenräumen in Form von Holz, Tapeten, Teppichen, Wandfarbe, Kleber u.ä. findet.
Es gibt viele tausend unterschiedliche Pilzarten. Die Pilzarten unterschieden sich bezüglich ihres makroskopischen und mikroskopischen Aussehens, ihrer gesundheitlichen Wirkung und den bevorzugten Lebensbedingungen. Gebildete Pilzsporen sind sehr unterschiedlich in Form und Größe (2 - 200 μm, geometrischer Durchmesser). Die für eine Auslösung von Allergien besonders verantwortlichen Pilzsporen haben eine Größe von 2 - 10 μm. Pilzsporen können schwebend für lange Zeit in der Luft verweilen und überleben.
Schimmelpilze produzieren eine Reihe von flüchtigen Stoffen (Alkohole, Aldehyde, aromatische Verbindungen…), von denen einige für den typisch moderigen Geruch verantwortlich sind. Sie werden auch als „MVOC“ (Microbial Volatile Organic Compounds) zusammengefasst.
Einige Schimmelpilze habe die Eigenschaft Mycotoxine zu bilden (Toxische Wirkung). Diese Toxine haben zum einen eine direkte schädigende Wirkung auf menschliche Zellen, zum anderen können sie das Immunsystem schwächen.
Gewisse Schimmelpilze sind in der Lage Allergien (allergische Wirkung) und Mykosen (infektiöse Wirkung) auszulösen.